28 Mai, 2026 Vitoria-Gasteiz, Industrie 4.0 und die Fachkräfte von morgen: EWA Madrid beim 2. Regionaltreffen der AHK
Die industrielle Digitalisierung erfordert hochqualifizierte Talente, die Innovation mit einer interkulturellen Sicht auf wirtschaftliche Zusammenhänge verbinden können. Als Hochschulzweig von FEDA Madrid, eng verbunden mit dem deutsch-spanischen Unternehmensumfeld in Spanien, ist EWA Madrid überzeugt: Die Zukunft der Industrie entsteht dort, wo Talente direkt im Herzen der unternehmerischen Praxis ausgebildet werden.
Mit diesem strategischen Anspruch nahmen wir Ende Mai aktiv am 2. Regionaltreffen der Deutschen Handelskammer für Spanien (AHK) in Vitoria-Gasteiz teil.
Das Baskenland ist dabei kein zufällig gewählter Ort. Es zählt zu den am stärksten industrialisierten Regionen Spaniens, ist eng mit der deutschen Wirtschaft verbunden und befindet sich derzeit in einer der größten Transformationen seiner Geschichte: Elektromobilität, digitale Fertigung und neue Logistikrouten prägen den Wandel. Wer verstehen möchte, wohin sich die deutsch-spanische Zusammenarbeit entwickelt, sollte heute nach Vitoria blicken.
Das zweitägige Programm umfasste Besuche bei Basquevolt, einem Unternehmen im Bereich Festkörperbatterietechnologie, beim Centro de Tecnologías Aeronáuticas, beim DHL-Hub am Flughafen Vitoria und schließlich im Mercedes-Benz-Werk in Vitoria – einem Standort, der sich mitten in der Transformation hin zum Elektrofahrzeug befindet und zu den produktivsten Werken von Mercedes-Benz weltweit zählt. Die Delegation traf außerdem Maider Etxebarria, Bürgermeisterin der Stadt, Ramiro González, Diputado General von Álava, sowie Gregorio Rojo, Präsident der Handelskammer Álava, und sein Team.
Für unsere Hochschuleinrichtung war es von großem Wert, die aktuelle Entwicklung der baskischen Industrie aus nächster Nähe kennenzulernen. Die besuchten Organisationen machen einen Paradigmenwechsel sichtbar: Gefragt sind nicht mehr einseitig hyperspezialisierte Profile, sondern vielseitige und hochqualifizierte Fachkräfte. Fachkräfte, die Prozesse ganzheitlich verstehen und über globale Kompetenzen verfügen, um im internationalen Umfeld handeln zu können.

